
Datum: 07.04.2026
Uhrzeit: 18:00 bis 19:30 Uhr
Ort: Zoom
Diese Veranstaltung wird organisiert durch das
Format:
Kommunikationsformate
Alle zählen: Strategien für Mixed-Skill-Seminare in der Digitalen Literaturwissenschaft
Leitung: Prof. Dr. Anastasia Glawion (FAU Erlangen)
Ziele und Inhalt
Wie vermittelt man Methoden der Digital Humanities am besten an Gruppen, in denen Studierende ohne jede Programmiererfahrung neben Data-Science-Profis sitzen?
Der Beitrag stellt didaktische Strategien für den Umgang mit heterogenen Lerngruppen vor und illustriert sie anhand konkreter Seminarbeispiele aus der Digitalen Literaturwissenschaft. Zielgruppenorientierte Seminarplananpassung, die Unterscheidung zwischen Methodenanwendung und Methodenverständnis, niedrigschwellige Ergänzungen (Glossare, Referenzwerke, Thematisierung von Dateiorganisation) sowie Peer Instruction gehören hierbei zu den Best Practices.
Der Beitrag zeigt konkret, wie ein dreiphasiges Seminarformat (1. Theorie, 2. Korpuserstellung, 3. skill-basierte Gruppenarbeit) unterschiedliche Kompetenzniveaus als Ressource nutzbar macht (siehe auch Herget 2020).
Voraussetzungen
Der Workshop richtet sich an Promovierende der digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften, die ggf. eigene Lehrveranstaltungen geben oder daran interessiert sind, wie man gute DH-Lehrveranstaltungen konzipiert, die Studierenden verschiedener Kompetenzniveaus gerecht werden.
Anmeldung
Hier für das Zoom-Meeting registrieren:
https://tu-darmstadt.zoom-x.de/meeting/register/x7rJLQtJTeKZhwd5eCPP9g
(Sie erhalten den Beitrittslink nach der Anmeldung.)
Über Anastasia Glawion
Prof. Dr. Anastasia Glawion ist Juniorprofessorin für Digitale Literaturwissenschaft und Methoden an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo sie seit Juli 2024 das Departement für Digital Humanities und Sozialwissenschaften mitprägt.
Zuvor war sie als PostDoc-Forscherin am /LitLab /der Technischen Universität Darmstadt tätig, wo sie auch ihre Promotion abschloss. Ihre Dissertation „Praktiken transnationaler Erinnerung – eine Mixed-Methods-Studie eines historischen Online-Forums” verband literatur- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen mit innovativen digitalen Forschungsansätzen.
Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Literaturwissenschaft und Digitalität: Sie forscht zu digitalen und gemischten Methoden (mixed methods) in der Literaturwissenschaft, zur Netzwerkanalyse literarischer Texte sowie zu Fan Fiction als archontischer Literatur. Darüber hinaus beschäftigt sie sich mit Digital Memory Studies und der Analyse von Märchen.